Wie schon mehrfach erläutert, schadet Stuttgart 21 schon heute massiv dem Regionalverkehr in ganz Baden-Württemberg.
Allein 366 Millionen Euro Regionalisierungsmittel des Bundes sind für das Projekt eingeplant. Geld, mit dem das Land eigentlich Regionalzüge bestellen und bezahlen soll. Doch allerorten heißt es: Kein Geld! Kein Geld für mehr Züge auf der Frankenbahn, kein Geld für den weiteren Ausbau der Stadtbahn, etc. etc.
Ein Update über die aktuellen Entwicklungen in diesem milliardenteuren Irrsinn findet sich im SCRITTI-Blog.
Stuttgart 21: Der Irrsinn geht weiter
31 12 2009Kommentare : Kommentar schreiben »
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Stadtbahn-Pionier weckt Wünsche
14 12 2009Unter dem Titel “Stadtbahn-Pionier weckt neue Wünsche” hat die Stuttgarter Zeitung jüngst über die Diskussionen zur Frankenbahn und die Wünsche der Kommunen nach einem Stadtbahn-Anschluss berichtet. In dem Artikel von Wieland Schmid über die Ideen von Dr. Dieter Ludwig heißt es unter anderem:
“Der Heilbronner Landrat Detlef Piepenburg beispielsweise wehrt sich derzeit mit Händen und Füßen gegen den Vorschlag Ludwigs, Deutschlands größtes Stadtbahnnetz nun auch auf die Bahnstrecke zwischen Heilbronn und Würzburg auszudehnen. Bei seinem Kollegen Achim Brötel vom Neckar-Odenwald-Kreis und bei den Bürgermeistern mehrerer Jagsttalgemeinden hingegen hat die Idee große Hoffnungen auf eine Neubelebung der sogenannten Frankenbahn geweckt, die von der Bahn AG bisher doch eher stiefmütterlich behandelt worden ist.”
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Landrat: “Keine Stadtbahn ins Jagsttal”
3 11 2009“Eine Stadtbahn im Jagsttal wird es auf absehbare Zeit nicht geben. Das stellte Landrat Detlef Piepenburg am Montagnachmittag im Verwaltungsausschuss des Kreistages klar.” schreibt die Heilbronner Stimme. Wieder einmal berichtet die Zeitung falsch und oberflächlich, und es zeigt sich, dass auch Landrat Detlef Piepenburg offensichtlich schlechte Berater hat, die ihn auch noch mit falschen Zahlen füttern.
Im Gegensatz zu den Bedenkenträgern im Landratsamt Heilbronn hat Landrat Dr. Achim Brötel vom Nachbarlandkreis die Zeichen der Zeit erkannt und fordert einen S-Bahnverkehr auf der Frankenbahn bis Osterburken.
Landrat Piepenburg lässt dennoch nicht locker und versucht erneut mit falschen Horror-Zahlen die Diskussion abzuwürgen. So schreibt die Heilbronner Stimme am 18. November 2009: “Landrat sieht in neuer Studie keinen Sinn”
Mehr dazu im Weblog zur Frankenbahn.
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Dr. Dieter Ludwig will Stadtbahn auf der Frankenbahn
30 10 2009Der langjährige Chef der Karlsruher Albtalverkehrsgesellschaft (AVG) und Erfinder der modernen Regionalstadtbahn Dr. Dieter Ludwig engagiert sich auch noch im Ruhestand mit Leidenschaft, Sachverstand und Unternehmergeist für einen besseren Schienenverkehr. Ludwig hat 1999 die Stadtbahn nach Heilbronn gebracht und sieht auch in der Strecke der Frankenbahn über Osterburken und Lauda nach Würzburg genügend Potenzial für eine moderne S-Bahn im Taktverkehr.
Das ausführliche Interview findet sich auf der Seite “Ludwig” und im Weblog zur Frankenbahn unter “S-Bahn”.
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VCD fordert mehr Busse und S-Bahnen
25 09 2009In einer aktuellen Pressemitteilung fordert der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) in der Region Hall-Heilbronn-Hohenlohe eine Ausweitung des Bahn- und Busangebotes, um dem Ansturm der Fahrgäste gerecht zu werden. Der VCD fordert auf der Stadtbahnlinie S 4 abends generell als Mindestangebot einen Halbstundentakt, so wie dies in den meisten Großstädten üblich ist. Auch auf der Nord-Süd-Achse muss es gerade abends mehr Verbindungen geben. Die Fahrplanlücken könnten durch zusätzliche Stadtbahnen auf den Bahngleisen von Heilbronn nach Lauffen, Bad Friedrichshall, Gundelsheim oder Möckmühl geschlossen werden. Ebenso müssen Busse in die Heilbronner Nachbarorte abends mindestens jede Stunde fahren, in den Nächten freitags und samstags wie die Stadtbahn bis 1 Uhr.
Die gesamte Pressemitteilung findet sich im Kommentar zu diesem Artikel.
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Radfahren in Heilbronn – ein Abenteuer für sich
4 09 2009Inzwischen hat auch die SPD das Thema aufgegriffen, einen Antrag an die Verwaltung zur zügigen Umsetzung des Radverkehrsplanes 2008 gestellt und weitere Maßnahmen für bessere Radwege gefordert.
Auf der Internet-Seite der Heilbronner Stimme gibt es eine umfangreiche Fotogalerie, die die Heilbronner Schildbürgerstreiche beim Thema Radwege beleuchtet, und dazu den schön geschriebenen Artikel “Fahrradtour mit Hindernissen”
Inzwischen hat sich ein Aktionsbündnis gebildet, das am Samstag, den 17. Oktober 2009 eine Fahrraddemo in Heilbronn organisiert hat, zu der trotz Schmuddelwetters mehrere hundert Teilnehmer kamen.
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Wird Stadtbahn Nord Opfer der Finanzkrise?
28 08 2009Erneut gibt es Diskussionen über das Projekt Stadtbahn Nord, nachdem der Stadt Heilbronn die Gewerbesteuereunnahmen wegbrechen und die Finanzkrise die Kommunen erreicht. Die SPD schlägt nun vor, auf die teure Unterfahrung der Bahngleise am Sülmer Tor zu verzichten. Die Debatten über die Streckenführung der Stadtbahn Nord innerhalb Heilbronns und die Verknüpfung mit dem DB-Netz flammen neu auf.
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VCD: Stadtbahn-Angebot der Nachfrage anpassen
12 07 2009In einer aktuellen Pressemitteilung fordert der Umwelt- und Verbraucherverband Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) in der Region Hall-
Heilbronn-Hohenlohe, das Stadtbahn-Angebot der hohen Nachfrage anzupassen, Kraichgau- und Hohenlohebahn weiter auszubauen und den Fahrplan weiter zu verdichten.
Nach Angaben der Karlsruher Albtalverkehrsgesellschaft (AVG) sind inzwischen täglich fast 70.000 Fahrgäste in den Stadtbahnen zwischen Karlsruhe-Grötzingen und Öhringen-Cappel unterwegs. 2006 waren es noch 56.000, was einer Steigerung von 25 Prozent entspricht.
Nach VCD-Meinung hat die AVG mit ihrem Engagement und vielen unkonventionellen Lösungen dafür gesorgt, dass die Stadtbahn auch in der Region Heilbronn-Franken ein großer Erfolg ist. Doch auch ein Erfolgsmodell stößt an Grenzen, wenn Infrastruktur und Fahrplan mit der steigenden Nachfrage nicht Schritt halten.
Fahrgäste in der Region Heilbronn-Franken können ein Lied singen von verspäteten Stadtbahnen oder zu kurzen Zügen in den Stoßzeiten. Gerade im Feierabendverkehr kommt nur selten eine Stadtbahn aus Richtung Karlsruhe pünktlich in Heilbronn an, was vor allem an Engpässen der Infrastruktur liegt.
Der VCD fordert daher, dass mittelfristig die Kraichgaubahn von Heilbronn über Eppingen nach Karlsruhe wieder durchgängig zwei Gleise erhält. Nur so kann die S-Bahn ein dauerhaftes Erfolgsmodell bleiben und zukunftssicher werden.
Wegen der stetig steigenden Nachfrage muss auf der Teilstrecke der S4 von Eppingen über Heilbronn nach Öhringen das Angebot weiter ausgebaut und der Fahrplantakt vor allem abends und am Wochenende verdichtet werden. Analog zu anderen S-Bahnnetzen muss auch in der Region Heilbronn-Franken ein Halbstundentakt bis Mitternacht eingeführt werden.
Zudem schlägt der VCD vor, die stündlichen Eilzüge von/nach Karlsruhe über Heilbronn und Weinsberg hinaus mit wenigen Zwischenhalten bis Öhringen zu führen und so eine schnelle durchgehende Ost-West-Verbindung zu schaffen.
Mittelfristig muss die nur 30 Kilometer lange Elektrifizierungslücke zwischen Öhringen und Schwäbisch Hall geschlossen werden.
In der Übergangszeit könnten moderne Hybrid-Fahrzeuge mit zusätzlichem Dieselmotor eine umsteigefreie, schnelle Städteverbindung Karlsruhe-Heilbronn-Schwäbisch Hall mit einer Fahrzeit von rund zwei Stunden ermöglichen. Auch eine Anbindung der Kreisstadt Künzelsau im Kochertal ist sinnvoll und muss ernsthaft in Betracht gezogen werden.
Mit Hybrid-Fahrzeugen könnten auch die Kommunen zwischen Öhringen, Künzelsau und Schwäbisch Hall von den Vorteilen einer Stadtbahn-Anbindung profitieren. Die Fahrgastzahlen auf der Hohenlohebahn würden weiter steigen, die ganze Region würde profitieren.
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Schlagwörter: 70.000 fahrgäste täglich, Bahn, diesel, halbstundentakt, hybrid, Künzelsau, nachfrage, schwäbisch hall
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Fast 70.000 Fahrgäste täglich
11 07 2009Im Interview mit der Heilbronner Stimme spricht AVG-Geschäftsführer Walter Casazza über das Stadtbahn-Angebot und die Probleme mit Verspätungen: “Wir haben insgesamt einen sehr positiven Trend. Wir hatten 2006 zwischen Karlsruhe-Grötzingen und Öhringen-Cappel 56.000 Fahrgäste pro Tag befördert, 2007 waren es schon 64.000, und jetzt, 2008, sind wir knapp unter 70.000.” Weiterlesen…
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