Kundenmeinung

Hier können Sie uns Ihre Alltags-Erfahrungen mit der Stadtbahn Heilbronn mitteilen. Der VCD Regionalverband Hall-Heilbronn-Hohenlohe wird sich bemühen, Kritik und Anregungen an die verantwortlichen Stellen zu übermitteln.
Mehrfach wurde in den vergangenen Jahren die fehlende Kundeninformation vor allem im Störungsfall kritisiert, zahlreiche Artikel in der Heilbronner Stimme widmeten sich diesem Thema. Aktuell gibt sehr viele Beschwerden von Fahrgästen wegen den Verschlechterungen beim Busverkehr seit dem Start der S41/42 zum Fahrplanwechsel im Dezember 2014.

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21. Januar 2015, Klaus S., Bad Rappenau-Heinsheim:
„Heilbronner Stimme-Leserbrief: Umwege und 65 Minuten bis Gundelsheim“

Es kommen immer wieder ältere Mitbürger aus Heinsheim und diejenigen, die kein Fahrzeug haben, zu mir und fragen mich, warum es keine Busverbindung nach Gundelsheim gibt? Der Kommentar von Herrn Gajer (Heilbronner Stimme): „Heinsheim braucht vorerst keine Brücke, sondern eine gute Anbindung an die Stadtbahn.“ Jetzt müssen die Bürger aus Heinsheim einen Umweg von zwölf Kilometern machen und haben einen Zeitaufwand von 65 Minuten. Dazu kommt noch das mehrmalige Umsteigen, bis das Ziel Gundelsheim erreicht ist. Es gibt nicht nur in Bad Rappenau Ärzte, Altersheime, Apotheken, Einkaufsmöglichkeiten, Praxen für Physiotherapie, Massagen, Krankengymnastik und Zahnärzte, sondern gleiche Einrichtungen auch in Gundelsheim, die gerne von Heinsheimern aufgesucht werden und müssen. Ich selbst bin bei Ärzten in Gundelsheim. Mit anderen Worten: Wir haben die schlechteste Landesstraße, keinen Radweg und jetzt auch keine Busverbindung nach Gundelsheim. Heinsheim ist den Stadträten egal, die Hauptsache ist, Bad Rappenau geht es gut.

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12. Januar 2015, Hans-Martin Sauter, Mitglied im VCD-Vorstand:
„Schade, dass der ÖPNV im Großraum HN und hier speziell wieder auf der AVG-Strecke so unprofessionell betrieben wird“

Schilderung meiner Stadtbahnfahrt am Samstag 10.01.2015 um 12:00 Uhr von HN-Harmonie mit der S-4 nach KA. Fahrzeug war Stadtbahn 890 B Eilzug HN-KA. HN-Harmonie pünktlich ab 12:00 Uhr, S-4 ist gut besetzt, ca. 80% der Sitzplätze, ich sitze ganz vorne mit Blick auf die Strecke. 12:12 Leingarten Bhf Hp 0, Durchsage des Tfz-Führers, dass ein Baum umgestürzt und Strecke gesperrt sei sowie die Feuerwehr unterwegs sei! Er würde weiter informieren, sobald es weiter geht. Nach 20 Min Frage ich beim Tfz-Führer ob er bitte beim Fdl nachfragen kann, wie lange es noch dauern könnte damit die Möglichkeit bestünde sich in Leingarten abholen zu lassen u mit dem Auto zu einem wichtigen Termin nach KA zu fahren. Tfz-Führer weigert sich auch bei mehrmaligem höflichen Nachfragen der Bitte nachzukommen u weigert sich auch seinen Namen zu nennen. Erst um 12:50 Uhr dann die Durchsage, dass es evtl demnächst weiter geht!
12:53 Weiterfahrt bis Leingarten-West dort Hp 0, warten bis 12:55 Uhr, dann Weiterfahrt auf Sicht an der Unglücksstelle vorbei. Dort allerdings keine Feuerwehr sondern ein einziger Arbeiter der AVG vor Ort! Also mit einer vermutlich wesentlich längere Anfahrt als die örtliche Feuerwehr!
Auf dem Bhf Leingarten über die gesamte Zeit von 50 Minuten keine Durchsagen für wartende Reisende Richtung HN warum keine Züge fahren! Sowie auch an allen weiteren Bhf keine Info an den Anzeigen, die laufen unbeachtet der Änderungen einfach weiter. Also keinerlei Kundeninfo, dass Strecke über 50 Min gesperrt war!
Auch im Internet keinerlei Info, die Fahrzeiten laufen mit +0 einfach weiter, als ob der Zug keinerlei Verspätung hat. Wie kann ich mich da über Anschlüsse informieren??!!
Erst um 13:20!! stellt das System um und zeigt +38 Min an!!
Die Gespräche und Unmutsäußerungen der Fahrgäste in dieser S-4 erspare ich Ihnen!
Zw. Bretten u KA stehen an allen Unterwegsbhf zahlreiche Fahrgäste, da ja schon 40 Min keine Bahn kam. Eilzug hält aber nur in Wössingen-Ost u Jöhlingen-West, hat dort auch noch 2 Min Hp 0 wegen Zugkreuzung und hätte bei guter Koordinierung, da ja weder in Bretten noch Eppingen Dispopersonal zur Verfügung steht, unterwegs außerplanmäßig halten können und die Reisenden mitnehmen. Ab Eppingen war die S-4 nur noch schwach besetzt!!
Schade, dass der ÖPNV im Großraum HN und hier speziell wieder auf der AVG-Strecke so unprofessionell betrieben wird.
Schade, dass das Personal auf den Stadtbahnzügen als einzig greifbare Ansprechperson keinerlei Schulung im Umgang mit Kunden und vor allem auch bei Betriebsstörungen hat, egal von welchem Unternehmen die Triebfahrzeugführer kommen! Ähnliche Erfahrungen habe ich auch am Di. 16.12.2014 in der S-41 beim Unfall an der Haltestelle Hans-Rieser-Str. im Industriegebiet HN gemacht, der Tfz-Führer war nach dem Unfall total überfordert, keine Lautsprecherdurchsage gemacht, sich um Feuerwehr gekümmert und keine Notwendigkeit gesehen, sich um die ca. 150 gestrandeten Fahrgäste seiner S-Bahn zu kümmern, zudem noch eine Gruppe Behinderter Fahrgäste aus Mosbach in der Bahn waren und Probleme beim Ausstieg auf die Straße für diese Personengruppe bestand!
Schade, dass ein Verkehrsunternehmen bei einer frühzeitig angesagten Unwetterwarnung nicht in der Lage ist zusätzliches Personal vorzuhalten um somit bei Streckensperrungen mit Dispozügen in Eppingen und Bretten und auch dem dazugehörigen Personal reagieren zu können um solche fast vorhersehbaren Betriebsstörungen nur auf einen kleinen Raum zu beschränken! Somit wirkt sich diese Streckensperrung bei HN bis in den ÖPNV von KA aus!
Schade, dass auch dieser Vorfall nicht dazu führen wird, dass irgendjemand im ÖPNV-HN sich für dieses Thema zuständig fühlt und für Kontrolle und Klärung sorgt. Auch wenn die Ursache Höhere Gewalt war, die Auswirkungen könnte man sicher wesentlich professioneller zu Managen!
Daher werden wir von Seiten des VCD-HHH dieses Problem in der nächsten Zeit zum Thema machen. Wenn die S-Bahnen Rhein-Neckar VRN vertraglich von den Aufgabenträger z.B. bei Verspätungen, Unpünktlichkeit, oder ausfallenden Zügen zu Pönalen verpflichtet sind und das auch überwacht wird, muss das doch auch beim HNV möglich sein. Nur ein gut funktionierender, kundenorientierter und pünktlicher ÖPNV bringt Fahrgäste in Busse und Bahnen! Meine nächsten vier wichtigen Termine in KA bis März, werde ich sicher nicht mit den Stadtbahnzügen der AVG fahren.

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19. Dezember 2014, Michael Schwager, Mitglied im VCD-Vorstand:
Der Öffentliche Verkehr ist derzeit eine einzige Katastrophe!

Nachdem die Beschwerden von Fahrgästen über das Chaos nach dem Fahrplanwechsel durch die Stadtbahn Nord, viel zu wenige Fahrtmöglichkeiten und gestrichene Busverbindungen zwischen Neckarsulm und Heilbronn nicht abnehmen, haben wir am Donnerstagnachmittag selbst einen Test unternommen. Fazit: Der Öffentliche Verkehr ist derzeit eine einzige Katastrophe! Hier das Wichtigste:
– In einem Zeitraum von mehreren Stunden am Nachmittag waren sämtliche an unterschiedlichen Stellen beobachteten Stadtbahnen auf den Linien S41/42 und auch S4 mindestens 5 bis 10 Minuten verspätet, selbst ab HN-Hbf abfahrende Bahnen
– Busanschlüsse von/zu Stadtbahn in Neckarsulm Bhf funktionieren daher überhaupt nicht, da Fahrplan S41/42 offenbar nicht funktioniert
– In Neckarsulm Bhf funktionierten keine Fahrgastinfo-Anzeigen auf den Bahnsteigen von Gleis 3-5
– Es gab an keiner Stelle Durchsagen oder sonstige Informationen für die Fahrgäste über Verspätungen oder ausfallende Züge
– S 41 aus Mosbach mit +10 Verspätung in Neckarsulm, kein Anschluss an RB Richtung Stuttgart – und dies nachdem man den Fahrgästen auf dieser Route zuerst die Direktverbindungen von/nach Stuttgart gestrichen hat und sie nun auch noch in die Straßenbahn zwingt, die offenbar keine Anschlüsse mehr erreicht
– Züge der S41/42 bleiben immer wieder aus unerfindlichen Gründen auf der Strecke stehen oder fahren Schritttempo
– S4-Eilzug von Karlsruhe nach Weinsberg kam gegen 18 Uhr an HN-Rathaus nie vorbei. Keinerlei Information für wartende Fahrgäste
– In HN-Mitte werden Züge auf Abfahrtstafeln angezeigt, kommen dann aber nicht oder verschwinden wieder
– Wenn Stadtbahnen von HN nicht pünktlich in die Region fahren, wird es zum Glücksspiel, ob es am Ende einen Busanschluss gibt oder nicht. Die wenigsten Fahrgäste wissen in solch einer Situation, welche Bahn sie nehmen müssen, um einen passenden Bus zu erreichen
– Rückfahrt von HN in Nachbarkommune dauerte am Ende eineinhalb Stunden!
Alle Fahrgäste, die das täglich mitmachen müssen, können einem wirklich leid tun!

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13. August 2013, Heilbronner Stimme:
Auf der Suche nach dem Stadtbahn-Ersatzverkehr

Seit zwei Wochen ist die Stadtbahnstrecke in der Heilbronner Innenstadt für Bauarbeiten gesperrt. Zwischen Hauptbahnhof und Trappensee fahren Ersatzbusse. Aber wie so oft beklagen Fahrgäste zu wenige Informationen. Gerade Menschen, die selten Stadtbahn fahren, haben Schwierigkeiten. (…) Doch auch Pendler ärgern sich über den Ersatzverkehr. Oft würden Züge nicht auf Busse warten und andersherum.

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7. August 2013, Rhein-Neckar-Reitung:
Die Stadtbahn hat noch viele Baustellen

Die Stadtbahn-Nord ist nicht etwa eine Baustelle – sie ist drei oder vielleicht auch fünf Baustellen: (…) Als vierte Baustelle geht es um die Umleitungen und den Ersatzverkehr. Diese Situation ist nach der Meinung des Deutschen Verkehrsclubs Hall-Heilbronn-Hohenlohe und dessen Vorstandsmitglied Susanne Lederer äußerst unbefriedigend. Dabei ließe sich dieses Problem wohl auch am schnellsten und einfachsten beheben.
„Mit Entsetzen“ habe sie festgestellt, dass die Information noch schlechter ist als letztes Jahr schreibt sie, nicht in einem „Brandbrief“, aber in einer „Brandmail“ an den Vorstand der Heilbronner Nahverkehrs GmbH (HNV): „An den Stadtbahnhaltestellen außerhalb von Heilbronn bekommt man gar keine Information über die Umfahrung von Heilbronn. Wenn die Stadtbahnfahrer willens sind eine Durchsage zu machen, dann kann man die oft nicht verstehen. Ihre Frage dazu: „Sind wir Nutzer aus dem Kreis Heilbronn Kunden zweiter Klasse?“ (…)

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2009: Tobias Chriske (24) pendelt täglich von Löwenstein nach Öhringen und kritisiert die mangelhaften Busanschlüsse im Weinsberger Tal und Lücken im Fahrplan:

1. Die Koordination mit den Anschlussbussen funktioniert nur einseitig, d.h. dass Busfahrpläne nur auf die S-Bahnen aus der Heilbronner Richtung angepasst sind. Bedeutet konkret, dass Busse am Willsbacher Bahnhof leer abfahren, die S-Bahn aus Öhringen aber in einer Minute den Bahnhof erreicht.

2. Das Kosten-Nutzen Prinzip herrscht vor. Der gesamte Bus und Bahnverkehr in der Region ist auf die reguläre Arbeitszeit ausgerichtet. Danach reißen die Verbindungen ab. Wenn man zum Beispiel abends von Heilbronn nach Löwenstein fahren will: Um 20.50 Uhr fährt eine S-Bahn von Heilbronn-Harmonie nach Willsbach und von dort der Bus nach Löwenstein mit einer Übergangszzeit am Bahnhof von 2 Minuten. In Löwenstein ist man 21.21 Uhr. Klingt super!
Die nächste durchgehende Verbindung von Heilbronn-Harmonie ist erst wieder um 23.20 Uhr mit Ankunft in Löwenstein um 23.51 Uhr… Dazwischen eine Riesenlücke!!
Die Kritik betrifft nicht die Zugverbindungen an sich, sondern den schlechten Fahrplan der Anschlussbusse.

3. Wenn ein Schüler seine Monatskarte vergisst, muss er diese nachreichen und eine Summe von 5 Euro für Bürokratie bezahlen. Diese können aber nicht in Öhringen bezahlt werden, sodern nur am Schalter der DB im Heilbronner Bahnhof! Die Kontrolleure rühmen sich dann nach einer Verwarnung damit, dass sie ja sooo freundlich sind und nur 5 Euro kassieren…

4. Teils sind die Zugführer sehr dreist. Ältere Menschen hetzen zum Bahnsteig, um noch die Bahn zu bekommen. Diese würde sich aber um eine halbe Minute verspäten, wenn sie warten würde. Tut sie daher nicht, obwohl andere Fahrgäste noch den Türöffner betätigen, damit die Oma noch mit kommt. Die Tür ist aber schon verriegelt und die Bahn fährt ab.

    Ein Abgleich mit dem Fahrplan 2009 ergibt:

Ankunft Zug S 4 von Öhringen: 13:29, 16:09, 16:49, 17:29, 17:51, 18:29, 19:53
Abfahrt Bus 635 Willsbach Bhf: 13:23, 16:06, 16:46, 17:28, 17:46, 18:27, 19:48

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Das gleiche Problem nicht funktionierender Anschlüsse findet sich bei den Buslinien 631/633 in Weinsberg:

    Ein Abgleich mit dem Fahrplan 2009 ergibt:

Ankunft Zug S 4 von Öhringen: 13:38, 13:59, 16:38, 17:38, 18:00, 18:38, 19:03, 19:42 (RE)
Abfahrt Bus 631 Weinsberg Bhf: 13:36, 13:57, 16:37, 17:37, 17:57, 18:37, 18:59, 19:39

Samstags fahren die stündlichen Busse der Linien 631 und 633 grundsätzlich ca. 2 Minuten früher ab, bevor die S 4 aus Öhringen ankommt, obwohl gerade am Wochenende sowieso keine Fahrplan-Zwänge (anderweitige Busanschlüsse, Schulzeiten) bestehen.

Zum Fahrplanwechsel im Dezember 2008 wurden die bisherigen Spätfahrten von Weinsberg in Richtung Erlenbach allesamt nach Heilbronn verlegt, samstags gibt es sogar eine zusätzliche Fahrt ab Heilbronn um 22:20 Uhr.

Der VCD begrüßt es ausdrücklich, dass sich langsam die Einsicht durchsetzt, dass für die Heilbronner Nachbargemeinde Erlenbach im ÖPNV nur Direktfahrten von/nach Heilbronn attraktiv sein können und nicht langwierige Umwegefahrten mit Umstieg in Weinsberg oder Neckarsulm.

Doch anstatt hier tatsächlich ein attraktives Abendangebot zu schaffen, bleibt man mal wieder auf halbem Wege stehen. Die Fahrten erfolgen mit einem „Kleinbus“ (was wohl ein Taxi bedeutet) und NUR ab Wollhausplatz! Für Zug-Reisende aus Stuttgart ist ein solches Angebot damit sinnlos. Es wird von vorne herein zu einem Nischenprodukt degradiert, das wie schon zuvor in Weinsberg ganz sicher keine Kunden finden wird. Auch die Fahrt um 22:20 Uhr am Samstag ist fragwürdig, wer sollte diese nutzen? Für Kinogänger oder Kneipenbesucher ist dies eher zu früh, eine Fahrt um 0:20 Uhr würde dagegen mehr Fahrgäste locken.

Auch die Früherlegung der letzten Anschlussfahrten von Weinsberg mit Bus 631 schaffen eher neue Probleme, statt bessere Verbindungen zu bringen:
– Fahrten außerhalb des üblichen Taktes
– Wartezeiten in Weinsberg auf Busanschluss von 10 Minuten (!!), Fahrzeit Heilbronn–Erlenbach von nahezu 40 Minuten (abends!)
– jetzt keine Anschlüsse mehr an Stadtbahn aus Erlenbach
– bisher betrieblich sinnvoller Bus-Umlauf zerstört

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Auch Susanne Lederer vom VCD kritisiert, dass in Leingarten der Bus der Linie 677 genau dann los fährt, wenn die Stadtbahn im Bahnhof ankommt:

Ich habe mich immer schon gewundert, warum die Busse in Leingarten Bahnhof Linie 677 nur Anschluss an die S4 von Heilbronn kommend haben. Am Bahnhof treffen sich die Stadtbahnen aus beiden Richtungen fast zur gleichen Zeit. Bei der Stadtbahn von Heilbronn hat man Anschluss nach Massenbachhausen, aber die Stadtbahn von Karlsruhe kommt 2 Minuten später an, und da fährt der Bus gerade weg, bevor ihn Fahrgäste aus der anderen Richtung erreichen können. Besteht da wirklich kein Bedarf? Kann der Bus keine zwei Minuten warten?
Laut offiziellem Fahrplan ist es wirklich so, dass der Bus zur gleichen Zeit abfährt, wenn die Stadtbahn ankommt.

    Ein Abgleich mit dem Fahrplan 2009 ergibt:

Ankunft S 4 Schwaigern/Eppingen: 13.28, 15,48, 16:28, 17:08, 17:48, 18:28
Abfahrt Bus 677 in Leingarten Bhf: 13:28, 15:48, 16:28, 17:08, 17:48, 18:28

Ankunft Bus 677 in Leingarten Bhf: 12:44, 13:24, 15:44, 16:22, 17:02, 17:42, 18:22
Abfahrt S 4 Schwaigern/Eppingen: 12:45, 13.25, 15,45, 16:25, 17:05, 17:45, 18:25

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12 Gedanken zu „Kundenmeinung

  1. Mangelnde Infrastruktur in BaWü’s Bahnstrecken.

    Die Krebsbachtal, eine Nebenstrecke, der Schwarztalbahn wurde zum 31.08.09 dicht gemacht. Ich wohne und Obergimpern und hoffe, dass die Bahn da noch etwas tut und die Bahn vielleicht bis Bad Rappenau, von Obergimpern weiterbaut, dass wäre eine Sinvolle planung und würde auch Fahrgastpotenzial mit sich bringen. Dabei gibt es hier nur einen Bus in Obergimpern, der ewig bis Heilbronn braucht. Ich finde, die DB könte wenigstens die Buse auf den S Bahn Betrieb, von Bad Rappenau anpassen, dass der Bus mal öfters von Obergimpern, nach Bad Rappenau fährt, dass würde eingie Leute glücklich machen…

    Oder eben mal drüber nachdenken, eine 2 Strecke nach Heilbronn, via Meckesheim-Neckarbischofsheim-Bad Rappenau über die Krebbachtalbahn zu bauen…

  2. Im Wettbewerb zwischen den verhältnismäßig langsamen (Höchstgeschwindigkeit 100 km/h) und ruckeligen Zweisystem-Straßenbahnen der AVG und den schnellen und beschleunigungsstarken S-Bahnzügen vom Typ ET 425 der DB (Höchstgeschwindigkeit 160 km/h) hat für mich die DB eindeutig die Nase vorn. Die S-Bahn Rhein-Neckar hat gezeigt, dass man auch ohne Zweisystemlösung kundenorientiert und effizient kleine Haltestellen bedienen kann, ohne Komfort auf längeren Strecken einzubüßen. Ich finde es schade, dass im Landkreis Heilbronn so einseitig die Zweisystem-Lösung vertreten wird, ohne Kosten und Nutzen fallgerecht abzuwägen. Ich hätte mir gewünscht, dass die verlängerte Elzenztalbahn Sinsheim-Bad Friedrichshall, die historisch genauso stark nach HD/MA (ICE-Knoten!) wie nach Heilbronn orientiert ist, an die erfolgreiche und gut organisierte S-Bahn Rhein-Neckar angeschlossen wird, statt überflüssigerweise im Nirvana der Heilbronn-Karlsruher Stadtbahnutopien herumzudümpeln. Seit der Elektrifizierung und dem Fahrplanwechsel im Dez. 2009 machen die nördlichen Bewohner des Landkreises gute Erfahrungen mit den schnellen und komfortablen DB Zügen auf dem Standard der S-Bahn-Rhein-Neckar, die derzeit noch als RB74 die künftige nördliche Stadtbahnverlängerung vertreten. Wahrscheinlich wird die Umstellung auf den Heilbronner Stadtbahnverkehr eine deutliche Verschlechterung in Komfort und Reisegeschwindigkeit mit sich bringen. Ich weiß nicht, ob die Fahrt über die nördlichen Vorortbereiche der Heilbronner Innenstadt künftig die Nachteile der Straßebahnen tatsächlich wieder wettmachen kann oder ob man das nicht eher als nervende Bummelverbindung empfinden wird.

  3. Ja, da muss ich dir allerding recht geben. Ich denke zu 100% wird sich die Reisegeschwindigkeit um einiges Verlängern mit der Stadtbahn. Das einzigst wirklich (was gut wäre), wäre wenn es dann mindestens mal einen halben STunden Takt oder gar 20 Minuten Takt gibt, der vielleicht mal auf Busverbindungen der angrenzenden Dörfer abgestimmt ist?. Ich finde die Züge an sich auch gut, man ist sehr schnell von Bad Rappenau in Heilbronn, ich fahre die Strecke auch min 3 mal die Woche, aber ich muss imer ewig auf den Zug warten, da die Buse einfach nicht auf den Zgu getimed sind, dass ist wirklich MIST! Also von daher würde mir 10 Minuten Fahrzeit nichts ausmachen, wenn man Abends dafür auch mal nen bisschen später erst los kann oder nicht ewig am Bahnhof waren muss Sonntags, bis der Zug kommt (50 min).

    Also von mir aus: Rhein Neckar: Ja, wenn halben Stunden Takt, gerne. Aber der Stunden Takt ist ziemlich dumm… Und es ist ja nur ein stunden Takt mit dem Regionalexpress aus Mannheim, der nicht überall hällt…

    PS: Komme aus Obergimpern, hier fährt der Letze Bus um 19:14 Uhr los, dass ist zum Kotzen!!!

  4. Regionalstadtbahn bitte auch bei uns

    Na Ihr habt’s gut,
    Regionalstadtbahn bis zum geht nicht mehr und wird immer mehr.
    Es wird Zeit, dass die zuständigen Aufgabenträger und Betreiber – welche für das Karlsruher-Heilbronner Regionalstadtbahnprojet zuständig und dgl. sind, auch mal zu uns ins NRW einmarschieren und den VRR sowie den Bezirk Sauerland und Bergisches Land in Beschlag nehmen und den kompletten SPNV ummodeln nach Euren Konzept.

    Bei uns bleibt der ganze Nahverkehr zu wünschen übrig. Es werden besonders im Bergischen Land und Raum Iserlohn die Nebenstrecken stillgelegt, abgebaut und Trassengrundstücke verkauft und teilweise missbraucht für den Straßen- und Häuserbau.
    Auch die Bahnlinie zwischen Hemer und Menden steht auf der Wackel; auch diese ist bedroht.

    Es wäre schön, wenn dagegen was gemacht wird. Wenn Dr.Ludwig und deren Anhänger bloß den VRR und weiteres vorhinerwähntes in Beschlag nehmen würden, dann geht es uns wenigstens besser, indem wir endlich mal auch das Ruhrgebiet, Raum Iserlohn usw. komplett mit dem Regionalstadtbahnnetz erschlossen wird/werden könnte.
    Denn
    DIE ZEIT IST REIF !!!
    Denn

    WIR wollen ebenso die Regionalstdtbahn wie Ihr sie habt.

    Jedenfalls sollten unsere Aufgabenträger und Politiker im klaren sein, dass NUR mit der Regionalstadtbahn der Zuwachs in der Region ver10facht, anstatt mit ICE, Straßen und stillgelegten Bahnstrecken!
    Unsere Aufgabenträger und Politiker sowie auch unser DB-Chef sollten alle nach Karlsruhe sich vorrübergehend eininisten und beim Dr.Dieter Ludwig hinter den Schulbänken Platz zu nehmen, für vernünftige SPNV-Ausbildung. Vieleicht klappt es dann auf einer vernünftigen Art im SPNV.

    Vielen Dank!

    Regiotramuli Regionalstadtbahnuli

  5. Fahrzeitverlängerung durch Ersatzverkehr ab Bad Rappenau

    Nach dem derzeitigen Ersatzfahrplan wird die Bahnverbindung
    von Bad Rappenau nach Bad Friedrichshall Jagstfeld ab 07.01.14
    für ein Jahr komplett entfallen.

    Der sogenannte Ersatzverkehr verdoppelt!! die Fahrzeit nach Heilbronn
    und führt über Biberach nach Neckarsulm.

    Um von Bad Wimpfen nach Bad Friedrichshall Jagstfeld zu kommen
    braucht man dann ca. eine Stunde.

    Alle Betroffenen sollten sich jetzt schon den Fahrplan genau ansehen.

    Viel Vergnügen im neuen Jahr 😦

  6. Die S4 von Karlsruhe nach Heilbronn ist einfach mal eine echte Zumutung.
    Fahre die Strecke 2x die Woche und habe echt wenig Spaß damit.
    Es dauert einfach viel zu lange, da selbst der sogenannte „Eilzug“ an nahezu jedem Dorf hält. Desweiteren schickt die AVG meistens nur einen Zug, obwohl zu Stoßzeiten (z.B. Freitag Abend) die Bahn jedes mal schrecklich überfüllt ist, sodass man von KA bis Bretten meistens auf jeden Fall stehen muss. Desweiteren vermisse ich sehr die Gepäckablage, die auf Strecken größer 100km auf jeden Fall Pflicht sein sollte.
    Meistens darf man sich über Berge von Koffern den Weg durch den Zug bahnen. Die S-Bahn ist definitiv nicht für so lange Strecken ausgelegt und sollte dringends von der AVG durch kundenfreundlichere und bequemere Modelle ersetzt werden.

  7. Wo finde ich denn eine Übersichts (Stadt)-Karte, auf der die Lage der Haltestellen ersichtlich ist. Konkretes Beispiel: Wo muss ich bei der S42 aussteigen, wenn ich zum DM-Markt in NSU möchte? NSU-Süd oder NSU-Bahnhof?
    Habe keine derartige Karte gefunden.

  8. Fahrpläne alles nur Insellösungen. Da passt nix zusammen. wenn man von Eppingen nach Stuttgart fahren möchte, verpasst man in Heilbronn regelmäßig den Anschluss, weil der Eilzug stets verspätet in Heilbronn ankommt. Der Anschluss nach Stuttgart mit dem Nahverkehrszug der S4 wurde seit dem Fahrplanwechsel ganz gekappt, weil man die Fahrzeit um 4 Minuten später verlegt hat. Der neue Fahrplan ist ein 20-jähriger Rückschritt an längst verganen geglaubten Zeiten. Die S42 fährt immer weniger Minuten vorher am Heilbronner Hbf ab, bevor die S4 dort aus Richtung Karlsruhe ankommt. Genauso ist es auch bei der Harmonie. Da fährt die S42 wenige Minuten vorher ab, bevor die S4 aus Richtung Öhringen ankommt. Da braucht man sich nicht zu wundern, wenn die S42 nur Luft, statt Fahrgäste durch die Heilbronner Innenstadt transportiert. Mit solchen nicht vorhandenen Anschlüssen sind die 230 Millionen Euro Investitionen für die Stadtbahn Nord hinausgeschmissenes Geld. Alles nur noch Insellösungen. Ist dies der moderne 3-Löwen-Takt, der sich integraler Taktverkehr nennt? Da verstehe ich jedoch etwas anderes darunter. Da erwarte ich gute und verlässliche Verbindungen.

    • In der Tat, bis auf den heutigen Tag gibt es kein schlüssiges Fahrplan-Konzept für die Heilbronner Stadtbahn, niemand scheint einen Plan zu haben. Die Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg (NVBW), der Betreiber AVG und der Landkreis basteln an Fahrplänen herum und hoffen, dass es am Ende irgendwie passt. Im Zweifelsfall wird dann auf den jeweils anderen verwiesen, der angeblich Schuld an der Misere hat. Nach dem letzten bekannten Fahrplanentwurf für die Stadtbahn Nord kommt es teils zu unnötigen Standzeiten der Züge, die die sowieso schon extrem langen Fahrzeiten noch verlängern. Auch haben die bisherigen Fahrplanentwürfe hinsichtlich Taktung und Vernetzung mit dem übrigen Nahverkehr (Busanschlüsse) überhaupt nicht überzeugt. Für sehr viele Fahrgäste werden sich Fahrzeiten im Vergleich zu heute deutlich verlängern, was die Nutzung der Stadtbahn unattraktiv macht. Zudem gehen die aktuell bestehenden Anschlüsse zwischen S 4 und S41/42 aus Richtung Neckarsulm in Richtung Öhringen und teils auch in der Gegenrichtung in Heilbronn Harmonie verloren! Der VCD hält diese Verschlechterungen für nicht akzeptabel. Der Anschluss zwischen S4 und Stadtbahn Nord muss weiterhin gesichert bleiben!

  9. Ich fahre jeden Arbeitstag von Mosbach-Neckarelz nach Stuttgart. Nachdem beim letzten Fahplanwechsel im Dez. 2013 bereits die Hälfte der Verbindungen von Stuttgart nach Mosbach gestrichen wurden, ist das Nach-Hause-Kommen inzwischen eine reine Katastrophe. Dass seit diesem Geniestreich Stadtbahn-Nord KEINE EINZIGE durchgehende Verbindung mehr von Stuttgart nach Mosbach-Neckarelz existiert, ist schlichtweg unzumutbar – für meine gut 200 EUR, die ich monatlich an die Bahn löhne! Die 4-Minuten-Umsteige-Verbindungen in Neckarsulm sind ein Witz, da die RB ab Stuttgart IMMER!!! und grundsätzlich mit mindesten 5 Minuten Verspätung abfährt. Mir steht daher genau EINE Rückfahr-Möglichkeit nach der Arbeit zur Verfügung: 18:15 ab Stuttgart, in Heilbronn auf den RE um 19:06 Richtung Mannheim umsteigen mit planmäßig 5 Minuten Umsteigezeit. Wehe, wenn die Bahn ab Stuttgart hier Verspätung hat und die Verbindung nicht klappt! Dann bin ich erst um 21 Uhr zuhause…

  10. 13:26 Technisches Schulzentrum in Richtung Neckarsulm. Ein Waggon fährt ung Duzende Fahrgäste steigen in eine schon volle Bahn. Verrückt ! Ein Waggon zu dieser Zeit ?????
    Diese Weisheit erschließt sich mir nicht !
    Einen Vorteil hat es aber. Man muss sich nicht selbst festhalten !

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