Heilbronner Open-Air-Kino weiterhin ohne ÖV-Anschluss

Am Mittwoch, den 24. Juli 2019 begann wieder das jährliche Open-Air-Konzert an der Genossenschaftskellerei Heilbronn an der Stadtgrenze zwischen Heilbronn und Erlenbach. Es werden wie jedes Jahr wieder Tausende Besucher*innen zu den abendlichen Kino-Highlights im großen Biergarten an der Genossenschaftskellerei erwartet. Der VCD kritisiert erneut, dass es bis zum heutigen Tag keinen adäquaten Öffentlichen Verkehr (ÖV) zu diesem Ereignis gibt und fragt angesichts der vielfältigen Diskussionen zum Klimaschutz: Warum haben selbst im Jahr 2019 Besucher*innen keine Möglichkeit, dieses Ereignis oder den Biergarten bei der Genossenschaftskellerei klimafreundlich und bequem mit dem Bus der Linie 631 (Heilbronn – Erlenbach) oder der Stadtbuslinie 11 zu erreichen? Warum stellt die Buslinie 631 nach 19:30 Uhr und am Wochenende den Betrieb ein?

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Mit dem ÖV zur BUGA in Heilbronn

Update 6. Mai 2019: In einer aktuellen Pressemitteilung berichtet das Landesverkehrsministerium über Verbesserungen beim Bahnverkehr im Rahmen der BUGA 2019. Das Ziel: Mindestens die Hälfte der Gäste sollen zur kombinierten Garten- und Stadtausstellung mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen. Primär geht es um die Verlängerung der Züge auf den Strecken von/nach Heilbronn. Zwischen Stuttgart und Heilbronn gibt es am Wochenende zwei zusätzliche Hin- und Rückfahrten. Zudem fahren wegen Bauarbeiten zusätzliche Busse zwischen Heilbronn und Würzburg bzw. Mannheim.

Am 17. April 2019 öffnete die Bundesgartenschau in Heilbronn (BUGA) ihre Tore. Am Osterwochenende kamen bereits über 100.000 Besucher*innen! Umfangreiche Infos zur Anreise finden sich auf der BUGA-Webseite. Wer die BUGA mit öffentlichen Verkehrsmitteln besuchen will, kann dazu innerhalb des HNV kostenfrei die BUGA-Tageskarte nutzen. Inhaber einer BUGA-Dauerkarte zahlen jeweils den halben Preis mit einem Kinderfahrschein. BUGA-Kombi-Tickets zum Preis für 30 Euro aus ganz Baden-Württemberg können auch am DB-Fahrscheinautomaten, in DB-Reisezentren/-Agenturen und als Online-Ticket sowie über die App DB-Navigator mit dem HNV-Angebot als Handy-Ticket gelöst werden. Am BUGA-Eingang werden diese in reguläre BUGA-Eintrittskarten umgetauscht. Details dazu findet man auf der HNV-Webseite.

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Direkt beim BUGA-Eingang an der Haltestelle Neckarturm halten neben der Stadtbahn auch die Regionalbuslinien. ©SCRITTI

Mit Wirkung zum 1. April 2019 hat der Landkreis Heilbronn als Aufgabenträger zudem einige Bus-Fahrpläne angepasst. Neben Stadtbahnen und Stadtbussen halten alle durch die Heilbronner Bahnhofstraße fahrenden Regionalbuslinien aus Richtung Schozach/Bottwartal, Zabergäu und Erlenbach während der BUGA auch an der Haltestelle Neckarturm/BUGA in unmittelbarer Nähe zum BUGA-Eingang bei der Experimenta. Der VCD begrüßt das und schlägt vor, diesen wichtigen Halt in der Innenstadt auch nach der BUGA für Regionalbusse aufrecht zu erhalten. Weiterlesen

Mobilitätspakt: Mehr Busse, bessere Verbindungen, engere Takte

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Winterliche Idylle am Neckarsulmer Bahnhof West: Die Linie 94 verbindet Obereisesheim mit dem Spaßbad Aquatoll. Aus dem Landkreis ist das Aquatoll jedoch per Bus nicht erreichbar. ©SCRITTI

Im Rahmen des Mobilitätspakt für den Wirtschaftsraum Heilbronn-Neckarsulm, bei dem allerdings offiziell weder Fahrgastvertreter noch ADFC oder VCD beteiligt sind, hat der VCD bereits ein Konzept für Verbesserungen im Schienenverkehr nördlich von Heilbronn und eine gerechtere Bedienung der Anliegerkommunen insbesondere im Neckartal erarbeitet. Auch im Busbereich fordert der VCD seit Jahren Verbesserungen und hat entsprechende Vorschläge den verantwortlichen Aufgabenträgern zukommen lassen. Als größte Probleme sieht der VCD die teils ungenügenden Fahrplantakte, nicht vorhandene Vernetzung zwischen Stadt- und Landkreis sowie S-Bahn und Busverkehr sowie die mangelnde Erreichbarkeit der großen Arbeitgeber wie Audi, Bechtle oder Schwarz-Gruppe auf direktem Weg. Der VCD fordert generell:

– Eine einheitliche Mobilitätsplanung über Stadt- und Landkreisgrenzen hinweg mit dem Ziel, den Öffentlichen Verkehr deutlich attraktiver zu machen und auszuweiten
– Mehr Stadtbahn-Verbindungen zwischen Neckarsulm und Heilbronn im 10- oder 7,5-Minuten-Takt
– Eigene Gleise für die Stadtbahn zwischen Neckarsulm und Bad Friedrichshall zur Ausweitung der Kapazitäten
– Im Ballungsraum Heilbronn-Neckarsulm 15-Minuten-Takt in den Hauptverkehrszeiten als Grundangebot auf allen Linien, abends und wochenends durchgehend mindestens ein Stundentakt im Rahmen eines  Integralen Taktfahrplans. Dies kann auch wie bereits heute praktiziert durch Überschneidung von Linien erfolgen (z.B. 91/691, 92/692, 94/694). Weiterlesen

Parkplatzchaos am Klinikum: VCD kritisiert fehlende ÖV-Alternativen

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Schöne neue Klinikwelt: So idyllisch mit vereinzelten Taxis und Fußgängern geht es aktuell am Klinikum Gesundbrunnen sicherlich nicht zu. Die überwiegende Zahl der Besucher und Beschäftigten kommt mangels ÖV-Anschluss weiterhin mit dem Auto. ©Foto: SLK-Kliniken

Erneut thematisiert die Heilbronner Stimme in einem Artikel das Problem der nicht ausreichenden Parkplätze am SLK-Klinikum Gesundbrunnen. Dabei kommt auch ein Verkehrsexperte, Professor Lutz Gaspers von der Hochschule für Technik in Stuttgart, zu Wort, der klar sagt: „Die Leute fahren zum Beispiel Bus und Bahn, wenn dies am geschicktesten und günstigsten ist. Sonst nicht.“ Der VCD hat schon mehrfach darauf hingewiesen, dass das Klinikum Gesundbrunnen aus dem Landkreis Heilbronn mit dem Öffentlichen Verkehr (ÖV) NICHT erreichbar ist! Ebenso wenig wie das SLK-Klinikum Am Plattenwald auf direktem Weg aus Richtung Heilbronn. Es gibt aktuell zum Klinikum Gesundbrunnen weder Busverbindungen aus dem benachbarten Neckarsulm, noch gibt es einen passenden Busanschluss an der nächst gelegenen Stadtbahn-Haltestelle der S4 an der Station Böckingen-Sonnenbrunnen. Die Heilbronner Stimme hatte darüber schon 2017 berichtet.

Der VCD hat auch schon konkrete Verbesserungsvorschläge gemacht und diese etwa auch der für den ÖPNV verantwortlichen Abteilung im Landratsamt Heilbronn präsentiert: 

Verlängerung der Buslinie 691 vom derzeitigen Endpunkt Neckarsulm Kaufland über Europaplatz / Campus / BUGA zum Klinikum Gesundbrunnen im 15-Minuten-Takt. Dadurch entstehen zudem neue Direktverbindungen zwischen beiden Kliniken, was sicherlich auch für die Beschäftigten der Kliniken interessant wäre. Fahrgäste aus der S41 oder S42 können an S Industrieplatz in den Bus umsteigen und müssten nicht den Umweg durch die Innenstadt nehmen. Das diesbezügliche Konzept findet sich hier.

Führung der (aktuell chaotischen) Buslinie 683 aus Richtung Bad Wimpfen / Kirchhausen über das Klinikum Gesundbrunnen in einem regelmäßigen, verlässlichen Takt und mit klarer Linienstruktur

– Einrichtung einer Bus-Ringlinie in Heilbronn, die wichtige Punkte wie etwa beide Campus-Standorte am Europaplatz und in Sontheim untereinander verbindet und für den Fahrgast eine klare Orientierung bietet, so wie sie auch im Mobilitätskonzept der Lokalen Agenda21 gefordert wird, über Böckingen und S Sonnenbrunnen mit Anschluss an die S4. Der VCD erarbeitet dazu aktuell ein Konzept.

Aber wie so oft ist bislang nicht bekannt, dass sich Stadt- und Landkreis Heilbronn in dieser Frage austauschen oder gar aktiv nach Problemlösungen suchen würden. (mgr)

Wo bleibt im Raum Heilbronn das intelligente Mobilitätskonzept?

In seiner wöchentlichen Kolumne „360 Grad“ spricht Uwe Ralf Heer, Chefredakteur der Heilbronner Stimme unter anderen über die nicht eingelösten Wahlversprechen des Heilbronner Oberbürgermeisters Harry Mergel unter anderem zu einem intelligenten Mobilitäts- und Verkehrssystem. Mit großem Interesse haben wir als ökologischer Verkehrsclub VCD damals von seinen Ankündigungen für eine neue und zukunftsfähige Mobilität gelesen. Doch was ist seitdem außer dem Einsatz von Arbeitsgruppen passiert? Fährt auch nur ein einziger Bus mehr in Heilbronn? Arbeiten Stadt- und Landkreis endlich zusammen an der Verbesserung des Öffentlichen Verkehrs (ÖV)?

Wie sollen denn die vielen betroffenen BürgerInnen künftig in die Stadt kommen, falls es auch in Heilbronn demnächst vom Gericht angeordnete Diesel-Fahrverbote geben wird? Was nutzt uns ein Mobilitätskonzept 2030 im Jahre 2019?

Man braucht keine Gutachten oder Arbeitsgruppen, um schnell konkrete und bessere Mobilitätsangebote zu schaffen. Dazu muss man nur selbst einmal den ÖV nutzen, um die Defizite zu erkennen. Man liest es in den Kommentaren zu Artikeln in Ihrer Zeitung immer wieder: Die BürgerInnen wünschen sich grundsätzlich engere Takte und zusätzliche Verbindungen mit dem ÖV, damit sie auch ohne lange Wartezeiten und ohne zweimal Umsteigen zur Arbeit und wieder zurück fahren können. Oder abends entspannt in Heilbronn ausgehen und auch öfter als einmal in der Stunde wieder nach Hause fahren können. Und dabei ist es ihnen egal, ob sie sich im Land- oder Stadtkreis bewegen. Welcher Pendler nutzt denn bitte einen Bus wie etwa zwischen Heilbronn und Erlenbach (quasi ein Vorort), wenn dieser nur einmal in der Stunde bis spätestens 19:30 Uhr verkehrt?

Ist dem OB und der Verwaltung überhaupt bewusst, dass es keinerlei Busverbindungen zwischen Heilbronn und Neckarsulm gibt? Dass selbst in der Hauptverkehrszeit nur dreimal in der Stunde eine Stadtbahn verkehrt? Dass es z.B. zwischen 7.25 Uhr und 8:03 Uhr keinerlei Stadtbahnfahrt von Heilbronn nach Neckarsulm gibt?

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Lediglich drei Stadtbahnen in der Stunde zwischen Heilbronn und Neckarsulm sind keine ernsthafte Alternative

Dass MitarbeiterInnen in den Zentralen von Lidl oder Bechtle von Heilbronn aus ihre Arbeitsstätten mit dem ÖV nicht erreichen können? Dass man von Heilbronn aus das Klinikum am Plattenwald nicht ohne Umsteigen erreichen kann? Und auch nicht das Klinikum Gesundbrunnen aus dem Landkreis? Dass man nicht einmal von Neckargartach aus mit dem Bus nach Neckarsulm fahren kann? Dass etwa beim Kaufland Neckarsulm Regional- und Stadtbus in nur wenigen Metern Entfernung an jeweils eigenen Haltestellen aneinander vorbei fahren und es keine Verknüpfung gibt?

Auch der sogenannte „Mobilitätspakt Heilbronn/Neckarsulm“ tritt auf der Stelle. Im Grunde ist das primär eine große Ansammlung von Straßenbauprojekten, die sich meist bereits in der Schublade befanden. Bis heute ist kein wirklich kreativer Input von Seiten der Stadt Heilbronn oder des Landkreises für eine wirklich spürbare Verbesserung des ÖV erkennbar. Dass ein paar zusätzliche Züge zu den Audi-Schichtzeiten am Haltepunkt Neckarsulm Nord stoppen oder nun die letzte Stadtbahn in Bad Friedrichshall geflügelt wird und ein Zugteil auch nach Mosbach fährt – das sind eigentlich längst überfällige Selbstverständlichkeiten, die primär der Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg zu verdanken sind. Nach eineinhalb Jahren Diskutieren wahrlich große Fortschritte…

Gleichzeitig berichtet die Heilbronner Stimme in der Serie zum Thema Mobilität über Möglichkeiten des ÖV-Ausbaus und die erschreckende Ideenlosigkeit der verantwortlichen Akteure in Heilbronn. Eine Ausweitung der Takte oder gar neue Buslinien für bessere Querverbindungen zwischen den Stadtteilen seien „nicht darstellbar“ wird der Leiter der Verkehrsbetriebe zitiert.

Nachwievor wird der ÖV in der Region Heilbronn leider nur verwaltet und nicht gestaltet. Als VCD hatten wir gehofft, dass den Ankündigungen des OB endlich auch Taten folgen würden. Wo ist denn die Arbeitsgruppe, die ein konkretes Konzept für einen vernetzten ÖV in Stadt- und Landkreis erstellt? Wo ist die verantwortliche Aufgabenträgerorganisation, die dieses Konzept auch Realität werden lässt? Wo ist denn der 7,5-Minuten-Takt in der Hauptverkehrszeit innerhalb Heilbronns? Wo bleibt der 15-Minuten-Takt im Ballungsraum Heilbronn? Wo sind die Nachtbusse in den Landkreis? Wann kommen die dringend benötigten zusätzlichen Stadtbahnfahrten? Warum hält im Stadtteil Klingenberg direkt an der Neckartalbahn bis heute keine Stadtbahn? Wieso nutzt der HNV nicht das Angebot des Landes, durch Zuschüsse die Ticketpreise deutlich zu senken, so wie es in Stuttgart geschieht?

Fragen über Fragen…

Michael Schwager, Vorstandsmitglied im Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) Regionalverband Hall-Heilbronn-Hohenlohe

Kleinere Verbesserungen zum Fahrplanwechsel am 9. Dezember 2018

Seit Mitte Oktober sind nun die neuen Fahrpläne für 2019 online in der DB-Auskunft abrufbar. Zum Fahrplanwechsel am 9. Dezember 2018 gibt es auch bei der Heilbronner Stadtbahn Nord ein paar Verbesserungen im Fahrplan, wie das Landesverkehrsministerium auf Anfrage mitteilt. Bei der S42 kommt die Taktverdichtung zwischen Bad Rappenau Bhf und Sinsheim Hbf  zum Ein-Stunden-Takt. Allerdings haben die künftig bis Sinsheim durchfahrenden und zur vollen Stunde dort wendenden Stadtbahnen keinen Anschluss zur S-Bahn Rhein-Neckar. Der zweistündlich über die Sinsheimer Strecke verkehrende RegionalExpress Heilbronn – Mannheim bringt weiterhin den Stadtbahn-Fahrplan aus dem Takt. Bei der S41 wird eine Taktlücke abends geschlossen, zudem gibt es eine neue Spätverbindung durch Flügelung der S42 in Bad Friedrichshall. Generell bleibt es beim Stundentakt, was der VCD seit langem als nicht ausreichend kritisiert. Nachfolgend die Details: Weiterlesen

Sommerferien: Ersatzverkehr für gesperrte Kaiserstraße

Während der Sommerferien in Baden-Württemberg vom 26. Juli bis einschließlich 3. September 2018 ist die Heilbronner Kaiserstraße für den gesamten Bus- und Stadtbahnverkehr gesperrt, was für Fahrgäste sehr viele Unannehmlichkeiten bedeutet. Vor allem gibt es keine Verbindung oder Umsteigemöglichkeiten mehr zwischen den Stadtbahnlinien S4, S41 und S42. Im oberen und unteren Bereich der Kaiserstraße werden Straßenbelag und Gleise der Stadtbahn saniert. Zudem wird die Haltestelle NeckarTurm am Kurt-Schumacher-Platz umgebaut. Bus- und Stadtbahnverkehr werden umgeleitet. Die Haltestellen Heilbronn Rathaus und NeckarTurm können in dieser Zeit nicht angefahren werden. Stadtbusse (Linien 1, 8, 10, 12, 13, 51, 61 und 62) werden teils über Allee und Gerberstraße in die Bahnhofstraße umgeleitet. Ersatzhaltestellen befinden sich HINTER dem Rathaus. Regionalbusse (Linien 631, 641, 642, 644, 645, 651, 661, 662 und 683) enden teils am Wollhausplatz oder fahren ohne Halt in der Innenstadt über Südstraße direkt zum Hauptbahnhof (Hbf).

Stadtbahn-SEVBetroffen sind auch die Stadtbahnlinien S4, S41 und S42 (der innerstädtische Stadtbahnverkehr wird durch Schienenersatzbusse (SEV) ersetzt).
Für die Stadtbahnen gilt folgendes Ersatzkonzept:
– Die Züge der S4 die aus Richtung Karlsruhe kommend regulär am Pfühlpark enden, enden und starten bereits am Bahnhofsvorplatz.
– Die Züge der S4 mit dem Ziel Weinsberg und Öhringen fahren über den Heilbronner Hauptbahnhof anschließend ohne Halt bis Heilbronn Trappensee über die Hohenlohebahn, ebenso in der Gegenrichtung
– Aus Richtung Weinsberg kommend werden die Stadtbahnen der S4 ebenfalls ab Heilbronn Trappensee ohne Halt in den Heilbronner Hauptbahnhof umgeleitet.
– Die Züge der Stadtbahnlinien S41 und S42 werden ab der Haltestelle Harmonie zum Pfühlpark umgeleitet.
– Zwischen Trappensee und Hauptbahnhof gibt es einen Schienenersatzverkehr mit Bussen, die über die Südstraße von/zum Hbf fahren.
Weitere Details zu einzelnen Linien, Umleitungsstrecken und den SEV-Fahrplan finden sich in den aktuellen Verkehrsmeldungen auf der Webseite des HNV oder mit Lageplan auf einem entsprechenden Flyer.

WM und Public Viewing: VCD fordert bessere Anbindung von Heilbronn im Nahverkehr

WG-HN-OpenAir-Parken

Genossenschaftskellerei Heilbronn: Kein Anschluss an den ÖV zum Open-Air-Kino oder Public Viewing

Aus Anlass des Starts der Fußball Weltmeisterschaft 2018 und des bei der Genossenschaftskellerei Heilbronn-Erlenbach-Weinsberg stattfindenden Public-Viewings fordert der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) in der Region Hall-Heilbronn-Hohenlohe, endlich die Anschlüsse im öffentlichen Verkehr (ÖV) zwischen Heilbronn und den Nachbarkommunen zu verbessern und einen Grundtakt von 30-Minuten auch abends und am Wochenende auf allen Linien einzuführen.

Jedes Jahr finden bei der Genossenschaftskellerei, die sich nur wenige Meter von der Ortsgrenze von Heilbronn und Erlenbach entfernt befindet, Großveranstaltungen wie das Sommerfest, das Open-Air-Sommerkino oder nun Public-Viewing zur WM mit Tausenden Besuchern statt. Inzwischen locken auch der beliebte Biergarten und andere touristische Angebote zahlreiche Gäste den ganzen Sommer über an die Binswanger Straße mit Blick über die umliegenden Weinberge.

Aus VCD-Sicht ist es nicht nachvollziehbar, dass dennoch fast alle Besucher mit dem Auto kommen müssen und die umliegenden Felder zuparken, nur weil man die Genossenschaftskellerei und den Heilbronner Nachbarort Erlenbach mit dem ÖV nicht erreichen kann. „Das ist für eine Weinstadt und Weinregion schlicht unwürdig und konterkariert die allgemeinen Bemühungen, den Tourismus im Heilbronner Land zu fördern“, stellt VCD-Vorstand Hans-Martin Sauter fest. Weiterlesen

VCD fordert rasche Maßnahmen für bessere Luft in Heilbronn: Stadtbahn stärken, ÖV ausbauen und Ticketpreise senken

LA21-HN-S42-AustrasseIn einer aktuellen Pressemitteilung begrüßt der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) in der Region Hall, Heilbronn, Hohenlohe die Debatte über den Ausbau des Öffentlichen Verkehrs (ÖV) für bessere Luft in den Städten und fordert die Verantwortlichen endlich zum Handeln auf. Nur der massive ÖV-Ausbau kann Bürgerinnen und Bürgern attraktive Mobilitätsalternativen bieten und somit den Autoverkehr auch in Heilbronn verringern. Das Angebot bei der Stadtbahn und in den Nebenzeiten muss verdichtet werden. „Wer weniger Autoverkehr in den Städten und damit bessere Luft haben will, muss den ÖV stärken und endlich die Verkehrswende einleiten“, erklärt VCD-Vorstandsmitglied Hans-Martin Sauter. Dazu gehörten engere Takte bei Bahn und Bus sowie deutlich niedrigere Ticketpreise.

BürgerInnen fordern mehr Stadtbahn für Heilbronn

ÖPNV-Konzept der LA21 Heilbronn

ÖPNV-Konzept der LA21 Heilbronn

Engagierte Bürgerinnen und Bürger haben unter der Moderation des Arbeitskreises Mobilität der Lokalen Agenda21 in Heilbronn ein Konzept für einen besseren und attraktiveren Öffentlichen Verkehr (ÖV) vorgelegt. Ziel war es, Maßnahmen zu definieren, um mehr Menschen in Busse und Bahnen zu bringen. Gefordert werden unter anderem engere Takte bei Bus und Stadtbahn, eine bessere Vernetzung der Verkehrsmittel und ein optimiertes Liniennetz mit neuen Querverbindungen. Die Stadtbahn sollte als Rückgrat des ÖV in Heilbronn etabliert und besser mit dem Busverkehr vernetzt werden. Zudem bräuchte es Verstärkungsfahrten der Stadtbahn zwischen Hauptbahnhof und Neckarsulm sowie Pfühlpark und Neckarsulm, da dies als Straßenbahnbetrieb unter der Verantwortung der Stadtwerke Heilbronn erfolgen könnte. In das Konzept eingeflossen sind auch Ideen und Vorschläge des VCD.

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