S4-Fahrplan wird weiter verbessert

Die Karlsruher Albtalverkehrsgesellschaft (AVG) reagert auf die zahlreichen Beschwerden über zu volle Züge und nicht passende Anschlüsse zu den Schulzeiten in den Hauptverkehrszeiten und verbessert den Fahrplan auf der S4 zwischen Heilbronn und Eppingen. Es gibt zusätzliche Halte sowie Doppeltraktionen bei besonders nachfragestarken Fahrten ab 3. Februar 2014. „Im Nachhinein muss man ganz klar festhalten, dass an einzelnen Haltestellen das Ziel nicht erreicht worden ist, was unsere Kapazitäten und die erforderlichen Halte angeht“, sagte Christian Höglmeier, technischer Geschäftsführer der AVG, in einem Interview mit der Heilbronner Stimme. Die Änderungen im Detail finden sich auf der Seite der Heilbronner Stimme sowie hier im Weblog unter Verbesserungen.

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S4-Fahrpläne werden angepasst

Nach einem Bericht der Heilbronner Stimme überarbeitet die Karlsruher Albtal-Verkehrs-Gesellschaft (AVG) derzeit die Fahrpläne der S4. Unter anderem werde geprüft, zwischen Leingarten und Schwaigern das zweite Gleis wieder aufzubauen, um die Pünktlichkeit der Züge zu verbessern. Man sei „im Anfangsstadium einer Entwurfsplanung“, teilte Pressesprecherin Sarah Breuer auf HSt-Anfrage mit. Es handele sich um erste Überlegungen, so die Sprecherin. Die Frage der Finanzierung sei noch nicht geklärt.
Parallel dazu arbeite die AVG derzeit an einem neuen Fahrplan für die S4, um auch Anschlüsse zur Stadtbahn Nord zu schaffen. Der Fahrplan werde laut Breuer Mitte des Jahres spruchreif. Nach VCD-Informationen soll nun tatsächlich auf der Strecke nach Öhringen der Halbstundentakt eingeführt werden, so wie dies der VCD schon lange fordert. Das aktuelle VCD-Konzept für einen 15-Minuten-Takt zwischen Schwaigern und Weinsberg findet sich hier.

Schon wieder Stadtbahn-Chaos

Erneut gab es heute wieder stundenlanges Chaos bei der Stadtbahnlinie S 4 wegen technischer Störungen. Die Heilbronner Stimme berichtet von Verspätungen und Zugausfällen. Und wie so oft wurden laut Zeitung viele Fahrgäste wieder hilflos an den Stationen OHNE INFORMATIONEN zurückgelassen: „Kein Mensch weiß was“, schimpft eine Mutter, die ihre Töchter am frühen Morgen von Leingarten nach Böckingen zur Schule fuhr.
Der ökologische Verkehrsclub VCD hat auf die ständigen Probleme mit der Stadtbahn schon im März mit der Forderung nach einem Runden Tisch reagiert, aber es passiert nichts. Niemand fühlt sich zuständig, der Schwarze Peter wird immer nur zwischen Verkehrsunternehmen und Verkehrsverbund hin- und hergeschoben.
Erneut wurde das Thema am 24. Juli 2013 in einem Artikel der Heilbronner Stimme aufgenommen: Alleingelassen beim Warten auf die Stadtbahn. Demnach sind die Leitstellen meist nur mit einer einzigen Person besetzt, so dass diese im Notfall mit den verschiedenen Abläufen überfordert ist: „An einem chaotischen Tag hat man fast keine Chance, Durchsagen zu machen“, sagt Wilfried Rentschler. „Ein Mann kann maximal zwei Telefone bedienen.“ Ähnliches berichtet Sarah Breuer, Sprecherin der Albtal-Verkehrs-Gesellschaft (AVG): „Bis zur ersten ausführlichen Kundeninformation müssen noch die Züge und das Fahrpersonal neu disponiert werden.“

Stadtbahnbetreiber zieht Personal ab

Alexander Hettich berichtet in der Heilbronner Stimme, dass die Albtal-Verkehrs-Gesellschaft (AVG) ihre Leitstellen zur Überwachung des Schienennetzes nach und nach in Karlsruhe zusammen- und damit auch das Personal im Eppinger Bahnhof abzieht. Mit einer zentralen Leitstelle könne man flexibler auf Störungen reagieren, heißt es bei der AVG. In der Fachwerkstadt stößt der Schritt auf Kritik und Bedauern. (…) Günter Brenner, Leiter des Ordnungsamts, schätzt den kurzen Draht zu den Bahnmitarbeitern. „Da sind Leute vor Ort, die wir von der Verwaltung ansprechen können.“ Die Mitarbeiter hätten auch ein Auge auf den Bahnhof und das benachbarte Toilettenhäuschen, sie meldeten Probleme mit dem Betriebsablauf oder Vandalismusschäden.