Schon wieder Stadtbahn-Chaos

24 10 2012

Erneut gab es heute wieder stundenlanges Chaos bei der Stadtbahnlinie S 4 wegen technischer Störungen. Die Heilbronner Stimme berichtet von Verspätungen und Zugausfällen. Und wie so oft wurden laut Zeitung viele Fahrgäste wieder hilflos an den Stationen OHNE INFORMATIONEN zurückgelassen: „Kein Mensch weiß was“, schimpft eine Mutter, die ihre Töchter am frühen Morgen von Leingarten nach Böckingen zur Schule fuhr.
Der ökologische Verkehrsclub VCD hat auf die ständigen Probleme mit der Stadtbahn schon im März mit der Forderung nach einem Runden Tisch reagiert, aber es passiert nichts. Niemand fühlt sich zuständig, der Schwarze Peter wird immer nur zwischen Verkehrsunternehmen und Verkehrsverbund hin- und hergeschoben.
Erneut wurde das Thema am 24. Juli 2013 in einem Artikel der Heilbronner Stimme aufgenommen: Alleingelassen beim Warten auf die Stadtbahn. Demnach sind die Leitstellen meist nur mit einer einzigen Person besetzt, so dass diese im Notfall mit den verschiedenen Abläufen überfordert ist: „An einem chaotischen Tag hat man fast keine Chance, Durchsagen zu machen“, sagt Wilfried Rentschler. „Ein Mann kann maximal zwei Telefone bedienen.“ Ähnliches berichtet Sarah Breuer, Sprecherin der Albtal-Verkehrs-Gesellschaft (AVG): „Bis zur ersten ausführlichen Kundeninformation müssen noch die Züge und das Fahrpersonal neu disponiert werden.“


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One response

14 11 2012
Werner Klingbiel

Man muß bei den chaotischen Informationen bei überhöhten Trassenpreisen immer beachten, dass die DBAG ein 100 % im Besitz der Biundesrepublik Deutschland befindliches Unternehmen ist. Und jeder Minister schwört, Schaden vom Deutschen Volk zu wenden. Zumindest beim Verkehrsminister ist das offenbar ein Meineid. Und während Nutzer des ÖPNV fleißig Streckenmaut bezahlen sind PKW und Busse davon völlig ausgenommen. So verzerrt wie heute war das Verkehrssystem zu Lasten elektromobil fahrender Stadtbahn- und Eisenbahnfahrgäste noch nie. Es wäre Zeit endlich diese Lügen insbesondere der Berliner Politik zu thematisieren als es immer als Schicksal hinzunehmen. Die Benachteiligung des ÖPNV ist kein Schicksal, sie geschieht ganz bewußt. Die Staatsbahn beharrt auf der Verwaltung über Strecken und Bahnhöfe um weiter abzocken zu können. Dann hat sie aber zumindest auch dafür zu sorgen, dass der Betrieb läuft, und wenn es Probleme gibt umgehend zu informieren. Und hier endlich einmal klare Worte zu sprechen, wäre auch Aufgabe der Landesregierung!

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