VCD: Neue Regierung und Chancen für Region Heilbronn-Franken

12 05 2011

In einer aktuellen Pressemitteilung gratuliert der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) Winfried Kretschmann zu seiner Wahl zum Ministerpräsidenten Baden-Württembergs. „Winfried Kretschmann ist aus unserer Sicht der richtige Mann an der Landesspitze, um Baden-Württemberg zu einem Musterländle in den Bereichen ‚Erneuerbare Energien’ und ‚Nachhaltige Mobilität’ zu machen“, erklärt Matthias Lieb, VCD-Landesvorsitzender.
Der VCD geht davon aus, dass auch die Region Heilbronn-Franken von der Neuausrichtung profitieren und zum Beispiel der jahrelange Stillstand beim Bahnangebot auf der Frankenbahn oder der Hohenlohebahn endlich beendet wird. „Statt Symbolik erwarten wir nun sichtbare Fortschritte“, sagt VCD-Regionalvorstand Hans-Martin Sauter. Der VCD hofft auf eine baldige Ausschreibung des Regionalverkehrs in Nord-Württemberg, um endlich zeitgemäße Fahrzeuge, einen modernen Kundenservice und mehr Zugfahrten für weniger Geld zu bekommen.
Um das Zeitalter der Elektromobilität voran zu bringen, hofft der VCD auf eine baldige Elektrifizierung der letzten Lücke auf der Hohenlohebahn zwischen Öhringen und Schwäbisch Hall und einen beschleunigten Ausbau des Heilbronner Stadtbahnnetzes auch in Richtung Süden und ins Zabergäu.





CDU-Fraktionschef Peter Hauk will mehr Stadtbahn

22 03 2010

“Nach dem Aufbau Ost fordert Hauk den Ausbau Südwest” schreibt die Heilbronner Stimme:
Auf dem CDU-Kreisparteitag in Bad Rappenau mahnt Peter Hauk beim Bund eine gerechte Verteilung der Investitionsmittel an. Der neue CDU-Fraktionschef plädiert mittelfristig für eine Stadtbahn im Jagsttal. Dringend ist nach Hauks Auffassung auch der Ausbau des Personennahverkehrs außerhalb der Ballungsräume. Ausdrücklich nennt er hier die Region Heilbronn, wo in den vergangenen Jahren zu wenig geschehen sei. Und ausdrücklich spricht er sich mittelfristig für eine Verlängerung der Stadtbahn Nord von Bad Friedrichshall nach Möckmühl und Osterburken aus − ganz im Gegensatz zum Landratsamt. Warum, verdeutlicht der Politiker aus dem Neckar-Odenwald-Kreis auf Nachfrage: “Das macht Sinn, weil man in Osterburken einen Knoten hat.”

In einem Kommentar in der Heilbronner Stimme kritisiert Peter Boxheimer die zögerliche Haltung im Kreis Heilbronn, wo sich seit 2005 in Sachen Stadtbahn nicht mehr viel getan habe. Dass es anders gehe, sehe man im Kraichgau: “Dort hat die S-Bahn Rhein-Neckar die Heilbronner Stadtbahn Nord, die eigentlich zeitgleich realisiert werden sollte, um mindestens drei Jahre abgehängt. Warum wohl?” Boxheimer betont die Vorteile der Stadtbahn auch auf der Strecke nach Osterburken: “Hier kann eine Stadtbahn mit einer umsteigefreien Verbindung ins Heilbronner Zentrum unschlagbare Dienste leisten.” Stadt und Kreis sollten über Hauks Vorschlag nachdenken.





Stadtbahn-Pionier weckt Wünsche

14 12 2009

Unter dem Titel “Stadtbahn-Pionier weckt neue Wünsche” hat die Stuttgarter Zeitung jüngst über die Diskussionen zur Frankenbahn und die Wünsche der Kommunen nach einem Stadtbahn-Anschluss berichtet. In dem Artikel von Wieland Schmid über die Ideen von Dr. Dieter Ludwig heißt es unter anderem:
“Der Heilbronner Landrat Detlef Piepenburg beispielsweise wehrt sich derzeit mit Händen und Füßen gegen den Vorschlag Ludwigs, Deutschlands größtes Stadtbahnnetz nun auch auf die Bahnstrecke zwischen Heilbronn und Würzburg auszudehnen. Bei seinem Kollegen Achim Brötel vom Neckar-Odenwald-Kreis und bei den Bürgermeistern mehrerer Jagsttalgemeinden hingegen hat die Idee große Hoffnungen auf eine Neubelebung der sogenannten Frankenbahn geweckt, die von der Bahn AG bisher doch eher stiefmütterlich behandelt worden ist.”





Landrat: “Keine Stadtbahn ins Jagsttal”

3 11 2009

“Eine Stadtbahn im Jagsttal wird es auf absehbare Zeit nicht geben. Das stellte Landrat Detlef Piepenburg am Montagnachmittag im Verwaltungsausschuss des Kreistages klar.” schreibt die Heilbronner Stimme. Wieder einmal berichtet die Zeitung falsch und oberflächlich, und es zeigt sich, dass auch Landrat Detlef Piepenburg offensichtlich schlechte Berater hat, die ihn auch noch mit falschen Zahlen füttern.

Im Gegensatz zu den Bedenkenträgern im Landratsamt Heilbronn hat Landrat Dr. Achim Brötel vom Nachbarlandkreis die Zeichen der Zeit erkannt und fordert einen S-Bahnverkehr auf der Frankenbahn bis Osterburken.

Landrat Piepenburg lässt dennoch nicht locker und versucht erneut mit falschen Horror-Zahlen die Diskussion abzuwürgen. So schreibt die Heilbronner Stimme am 18. November 2009: “Landrat sieht in neuer Studie keinen Sinn”

Mehr dazu im Weblog zur Frankenbahn.





Neuer Flyer erschienen

22 06 2009

VCD-Frankenbahn-Flyer

VCD-Flyer

Der VCD Regionalverband Hall-Heilbronn-Hohenlohe hat einen neuen Flyer mit Informationen und Forderungen rund um das Verkehrsangebot auf der Frankenbahn Stuttgart-Heilbronn-Würzburg veröffentlicht:

Vision Frankenbahn 21. Mit dem VCD für einen modernen und zukunftsfähigen Bahnverkehr in der Region Heilbronn-Franken.

Mehr Info dazu sowie den Flyer zum Download als pdf gibt es im Weblog zur Frankenbahn.





VCD kritisiert Verschlechterungen im Bahnangebot

13 12 2008

Der Umwelt- und Verbraucherverband Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) in der Region Heilbronn-Franken kritisiert in einer Pressemitteilung erneute Verschlechterungen beim regionalen Bahnangebot zum bevorstehenden Fahrplanwechsel am kommenden Sonntag, den 14. Dezember 2008.
Anlässlich kleiner Änderungen beim Bahnverkehr auf der Frankenbahn Heilbronn – Würzburg weist der VCD darauf hin, dass man keinesfalls von einer „Erweiterung des Angebotes“ sprechen könne, wie dies in den Medien geschehe. Auch sei nicht die Deutsche Bahn (DB) für Änderungen im Fahrplan verantwortlich, sondern das Land Baden-Württemberg als Aufgabenträger für den Schienenpersonennahverkehr.
Hans-Martin Sauter vom VCD-Regionalverband: „Dass es nun für Berufsschüler zusätzliche Zughalte in Heilbronn geben wird, ist dem unermüdlichen Engagement des VCD und der Bürgerinitiative 780 Frankenbahn zu verdanken. Die minimalen Verbesserungen können jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass das Verkehrsangebot auf der Frankenbahn nach wie vor mangelhaft ist und es zwischen Heilbronn und Lauda große Lücken im Fahrplan gibt.“
Auch abends gibt es ab Sonntag deutliche Verschlechterungen: „Nach 21 Uhr sind das Neckar- und Jagsttal nördlich von Heilbronn quasi abgehängt, da sich auch die Verbindungen von und nach Stuttgart mit jedem Fahrplanwechsel weiter verschlechtern.“ Einerseits würden Fahrzeiten unnötig verlängert, andererseits Zughalte in der Großen Kreisstadt Neckarsulm gestrichen.
Sauter: „Wer abends aus Stuttgart in den nördlichen Landkreis muss, dem bleibt künftig als Alternative nur das eigene Auto. Alle reden von Klimaschutz, doch für umweltfreundliche Mobilitätsangebote fehlt in Baden-Württemberg angeblich das Geld. Für Stuttgart 21 hingegen werden ohne Probleme immer neue Millionenbeträge locker gemacht – wie passt das zusammen?“
Das Land und die in der Region gewählten Landtagsabgeordneten sind nach VCD-Ansicht verantwortlich für das schlechte Bahnangebot. Wie man mit weniger Geld auch mehr Züge bestellen kann, zeigt die Bayerische Staatsregierung. Im Raum Würzburg wird ab Sonntag das Bahnangebot wieder deutlich ausgeweitet, weil Bayern dank Ausschreibungen und Wettbewerb auf der Schiene eine Menge Geld spart. In Bayern fährt auch die DB mit modernsten Zügen zu niedrigeren Kosten. Der VCD fordert daher, so schnell wie möglich auch den Bahnverkehr in der Region Heilbronn-Franken europaweit auszuschreiben und nach einem engagierten Betreiber zu suchen.








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